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Datenschutz: Transparenz bei „besseren“ automatischen EntscheidungenMenschliche

Veröffentlicht am 02.09.2018

Menschliche Entscheidungen sollen nicht nur sehr schlecht, sondern auch teuer sein. Die Bewertung, ob eine Erkrankung versicherbar ist oder wie sie behandelt wird oder die Formularbearbeitung kann aber auch automatisch erfolgen. Ist dies der Fall, muss der Transparenz-Grundsatz nach der DSGVO gewahrt werden.

 

Datenschutz und Geheimnisse

Alexander Schmid ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und hat sich in einem kürzlich erschienen Kurzbeitrag „Keine Geheimnisse vor der DSGVO? Transparenzpflichten beim Einsatz künstlicher Intelligenz (KI)“ (PraxisReport bei juris 2018) mit den unterschiedlichen Abstufungen der Transparenz befasst (Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Überprüfbarkeit) befasst. Dabei zeigt er für die automatisierten Entscheidungen (Art. 22 DSGVO) auf, welche Informationen nach der Datenschutz-Grundverordnung nach seiner Auffassung verpflichtend mitgeteilt werden müssen. Er zeigt die Relevanz für die Informationspflichten nach Art.13, Art. 14 DSGVO auf und für den Auskunftsanspruch nach Art. 15 DSGVO.

 

Geschäftsgeheimnisse

Interessant ist der Beitrag, weil er die problematische Vereinbarkeit der datenschutzrechtlichen Transparenz und des Schutzes von Geschäftsgeheimnissen aufzeigt. Zugleich sollte der Beitrag Anlass sein, die eigenen Datenschutzerklärungen zu überprüfen und ggf. anzupassen.

Schlagworte: Art. 22 DSGVO; Transparenz; Art. 13 DSGVO; Art. 14 DSGVO; automatisierte Entscheidungsfindung